Willkommen bei der

 

 

Es begann mit einer Veranstaltung zum Antikriegstag am 1. September 2023 im Kulturbahnhof (KuBa). Zu Gast war Gerd Bauz, Vorstandsmitglied der Martin-Niemöller-Stiftung.

 

Eingeladen hatten Menschen aus Mörfelden-Walldorf, die sich seit Jahrzehnten kennen. Sie waren in der Bewegung gegen die Startbahn-West, in der Friedensbewegung, bei antifaschistischen, sozialen und ökologischen Aktionen aktiv.

 

Mit der Diskussion im Kulturbahnhof wurde deutlich, wir dürfen es nicht bei einer Veranstaltung belassen. Es muss weitergehen, gerade, weil sich die internationale Lage immer mehr zuspitzt. Ein kleiner Kreis traf sich einige Male, um darüber zu sprechen, wie es weitergehen kann. Daraus ist die Antikriegsinitiative Mörfelden-Walldorf entstanden.

 

Am 1. März 2024 fand die erste Veranstaltung der Antikriegsinitiative im Bürgerhaus Mörfelden statt. Uwe Hiksch, Mitglied im Bundesvorstand der Naturfreunde, war zu Gast.  

 

Wir stehen auf für eine friedliche und menschliche Zukunft!

.Der aktuellen brandgefährlichen Kriegseuphorie entgegenwirken und Zeichen setzen vor Ort.

  

Mitmachen bei der Antikriegsinitiative in Mörfelden-Walldorf!

 

Der DGB-Ortsverband, die Humanistische Gemeinschaft und

die Naturfreunde-Ortsgruppe unterstützten die Antikriegsinitiative.

 


Mittelstreckenwaffen, nirgends! Keine „Dark Eagle“ und „Tomahawk“ in Grafenwöhr, Befehlskommando in Wiesbaden auflösen!

 

Im Jahr 2024 vereinbarte (ohne jegliche parlamentarische oder gesellschaftliche Debatte) die deutsche mit der US-amerikanischen Regierung die Rückkehr von US-Mittelstreckenwaffen auf deutschem Boden. Nach über 35 Jahren, in denen diese gefährlichen Waffen aus Europa verbannt waren, soll 2026 ihre Stationierung beginnen, voraussichtlich auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr in der bayrischen Oberpfalz. Die Steuerung erfolgt über den Militärstandort Wiesbaden und eine Kommandozentrale im Stadtteil Mainz-Kastel. Über den Einsatz entscheidet der US-Präsident – also derzeit der unberechenbare Donald Trump. Welche Folgen das haben kann, zeigt die Reaktion des Iran auf die US-Bombardierungen: Alle US-Militärbasen in den umliegenden Ländern sind zu Angriffszielen geworden. Wir wollen nicht, dass so etwas auch in Wiesbaden und Grafenwöhr geschieht!

Mittelstreckenwaffen sind Angriffswaffen und erhöhen die Kriegsgefahr. Die Hyperschallrakete „Dark Eagle“ kann in ca. 10 Minuten Moskau treffen. Umgekehrt können genauso schnell russische „Oreshnik“-Raketen bei uns einschlagen. Es kann zu Fehlreaktionen kommen, denn bei einem Alarm bleibt keine Zeit für eine überlegte Entscheidung. Außerdem kann der Eindruck entstehen, selbst zuerst zuschlagen und Wiesbaden (als Ort der Kommandozentrale) und Grafenwöhr (als Ort der Stationierung) zerstören zu müssen. Auch wenn die Mittelstreckenwaffen nicht atomar bestückt werden, erhöhen sie die Gefahr einer Eskalation hin zum Atomkrieg.

Zusätzlich entwickelt die Bundesregierung im ELSA-Projekt mit anderen europäischen Staaten eigene Mittelstreckenwaffen und hat bei den USA weitreichende Tomahawk-Marschflugkörper und dafür geeignete Typhon-Startsysteme bestellt. Ein deutsch-britisches Startup hat vor Kurzem erstmals eine Hyperschallrakete getestet. Diese Aufrüstungsmaßnahmen verstärken die militärischen Spannungen und führen zu einem gefährlichen Wettrüsten.

Wir fordern:

  • Die Stationierung von US-amerikanischen Mittelstreckenwaffen in Deutschland zu unterbinden
  • Das US-Raketenbefehlskommando in Mainz-Kastel ersatzlos abzuziehen
  • Das Projekt zur Entwicklung eigener europäischer Mittelstreckenwaffen (ELSA) zu stoppen und keine eigenen Hyperschallraketen zu entwickeln
  • Keine Tomahawk-Marschflugkörper und Abschussrampen von den USA zu erwerben
  • Verhandlungen über Rüstungskontrolle zu führen, um ein multilaterales Folgeabkommen zum INF-Vertrag, der von 1988 bis 2019 Mittelstreckenraketen in Europa verboten hat, und dadurch auch einen Abzug russischer Mittelstreckenwaffen wie der „Oreshnik“ zu erreichen
  • Die allgemeine gesellschaftliche Militarisierung und die Reaktivierung des Kriegsdienstzwangs zu stoppen
  • Kriege und Konflikte diplomatisch statt militärisch zu lösen
  • Weltweit für eine sichere und friedliche Zukunft einzutreten und dabei auch mit den Staaten zusammenzuarbeiten, zu denen westliche Länder in machtpolitischer und/oder wirtschaftlicher Konkurrenz stehen

Wir richten unsere Forderungen an alle zuständigen Entscheidungsträger auf kommunaler, EU-, Landes- und Bundesebene. Wir rufen deshalb auf zu einer zeitgleichen Demonstration in Grafenwöhr und Wiesbaden am Samstag, den 30. Mai auf: Treffpunkt in Grafenwöhr um 13:00 Uhr, Stadtpark, in Wiesbaden um 12:30 Uhr, Hauptbahnhof.

Wir stellen klar:

Rassismus, Antisemitismus, Faschismus und alle Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit lehnen wir ab. Deshalb gibt es keine Zusammenarbeit mit rechtsextremen und demokratiefeindlichen Kräften. Entsprechende Äußerungen oder das Zeigen einschlägiger Symbole haben auf unserer Kundgebung keinen Platz. Wir bitten auf Nationalfahnen und Parteifahnen zu verzichten. Willkommen sind Transparente, Fahnen und Schilder (auch mit Parteilogo), die Inhalt und Zielen der Demonstration entsprechen.

Die Antikriegsinitiative Mörfelden-Walldorf unterstützt diesen Aufruf.

Weitere Informationen:  

https://friedensfaehig.de/demos-in-grafenwoehr-und-wiesbaden-keine-mittelstreckenwaffen-nirgends/

 

Mehr Infos unter:

 

https://wiesbadener-buendnis.de/

 

Der Ablauf in Wiesbaden am Samstag, 30. Mai 2026
 
Start: 12.30 Uhr, Hauptbahnhof
 
Redebeiträge:

Auftaktkundgebung

Angelika Wilmen (Kampagnensprecherin “Friedensfähig statt erstschlagfähig”)

Julian Eder und Benjamin Bickert (Schulstreiks gegen Wehrpflicht)

Moderation: N.N. (Wiesbadener Bündnis gegen Raketenstationierung)

Abschlusskundgebung:

  • Ann Wright (US-Friedensaktivistin)
  • Wolfgang Prawitz (Evangelische Kirche Hessen)
  • Desiree Becker (MdB Die Linke)
  • Michael von der Schulenburg (MdEP BSW)
  • Lothar Binding (SPD)

Moderation: Beate Körsgen und Reiner Braun


Antikriegskundgebung Römerberg

Weitere Fotos und die Abschlusserklärung: https://frieden-und-zukunft.de/

Ostermarsch 2026



 

 

  Wir laden ein zur

 zweiten Informationsveranstaltung mit der Deutschen Friedensgesellschaft 

Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen

 

Der Referent Hans-Jürgen Rojahn und ein/e weitere/r Referent/in werden auf die aktuelle politische Situation eingehen, das Recht zur Kriegsdienstverweigerung und die Verfahrensweise darlegen.  

 

Kommt vorbei und bringt Eure Fragen mit.

 

Mach, was wirklich richtig ist!

 

 

 

 

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Neues Friedensbuch von Rudi Hechler

für die Antikriegsinitiative

 

Erhältlich unter [email protected]

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   Solidaritätserklärung der Antikriegsinitiative Mörfelden-Walldorf        Unterstützung für den Schulstreik am 5. Dezember

 

Die Antikriegsinitiative Mörfelden-Walldorf erklärt ihre volle Solidarität mit den Schülerinnen und Schülern, die für Freitag, den 5. Dezember, zum Schulstreik gegen die geplante Reaktivierung der Wehrpflicht aufrufen. An diesem Tag steht die Entscheidung über die neue Wehrpflicht im Bundestag an.

 

Deutschland und Europa stehen vor einer beispiellosen Aufrüstung, wie sie seit Jahrhunderten nicht mehr erlebt wurde. Während Milliarden in die Rüstung fließen und die Gewinne der Rüstungskonzerne explodieren, werden gleichzeitig Kürzungen bei den Schwächsten der Gesellschaft angekündigt. Die ohnehin marode Infrastruktur – insbesondere bei Schulen, Kitas, Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern und dem öffentlichen Nahverkehr – wird immer weiter nach unten gefahren.

 

Die Antikriegsinitiative Mörfelden-Walldorf ist überzeugt, dass Aufrüstung und Militarisierung in eine Sackgasse führen. Stattdessen braucht es Diplomatie, Interessenausgleich und Völkerverständigung. Bildung – und zwar Bildung, die unabhängig ist vom Geldbeutel der Eltern – muss an erster Stelle stehen, nicht die Wehrpflicht! 

 

Wir brauchen keine Soldat: innen und Jungoffizier:innen, die an den Schulen, deutsche Militäreinsätze und Aufrüstung zur Normalität erklären. 

 

Wir lehnen es entschieden ab, dass junge Menschen im Krieg ihr Leben lassen sollen oder aus diesem traumatisiert zurückkehren.

 

Dein Recht auf Kriegsdienstverweigerung – nimm es wahr! 

 

Und: Der Protest aller Generationen gegen Aufrüstung und Militarisierung muss stärker werden.

 

Mach, was wirklich richtig ist! Engagiere Dich gegen Krieg und Gewalt

 

 




Veranstaltung zum Manifest der SPD-Friedenskreise am 10. Oktober 2025 im Rathaus Walldorf mit Dr. Rolf Mützenich

 

Wir laden herzlich zu unserer Veranstaltung am Freitag, 10. Oktober, ab 18 Uhr im Sitzungssaal im Rathaus Walldorf ein.

 

Wir freuen uns, dass Dr. Rolf Mützenich, MdB, als Referent für einen Austausch gewonnen werden konnte.

 

Mit dieser Veranstaltung setzt die Antikriegsinitiative ihre Veranstaltungsreihe fort. Wir möchten allen Interessierten Gelegenheit geben, über das Manifest der SPD-Friedenskreise ins Gespräch zu kommen und über die Aspekte einer zukunftsfähigen Friedens- und Sicherheitspolitik zu sprechen. 

 

https://www.erhard-eppler-kreis.de/manifest/

 

 



NIE WIEDER KRIEGSTÜCHTIG

3. Oktober 2025

 Stuttgart

 

Hier sind die Mitschnitte der Kundgebung in voller Länge:

https://protel-cloud.de/index.php/s/JeeFSgNNJ8CpTRf

 



Den neuen

Wehrdienst verweigern?

So geht's!

Kleine Monster

gegen Wehrpflicht

 

 

Button und Aufkleber gibt es hier:

https://shop.dfg-vk.de/



Viele Fragen sind zur Reaktivierung der Wehrpflicht heute noch unbeantwortet. Wer soll bei der Wiedereinführung der Wehrpflicht überhaupt in welcher Weise herangezogen werden? Wie soll die neue Wehrpflicht gestaltet werden und was soll sie beinhalten? 

 

Was die konkrete Ausgestaltung der geplanten „Auswahlwehrpflicht“ angeht, halten sich Politiker*innen bedeckt. Gelegentlich hören wir Hinweise von dritter Seite, wie: Man möge sich in Deutschland am „finnischen Modell“ orientieren, oder es fallen Begriffe wie „Auswahlwehrpflicht“. All dies hilft den möglicherweise in Kürze Betroffenen nicht weiter.

 

Und wie steht es um die grundgesetzliche Alternative nach § 4 Abs. 3, das Recht, den Kriegsdienst zu verweigern? Solche Überlegungen waren es, die die Antikriegsinitiative Mörfelden-Walldorf bewogen haben, eine Veranstaltung zu diesem Thema und zu den formulierten Fragen anzubieten.

 

Als Partnerin konnten wir die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsgegner:innen (DFG-VK) und Referentinnen des „antimilitaristischen Jugendbündnisses Frankfurt“ gewinnen.

 

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Vor 80 Jahren Atombombenabwurf auf Hiroshima und Nagasaki

Die Antikriegsinitiative erinnerte am 9. August an die Opfer von Hiroshima und Nagasaki. 

Der Jahrestag mahnt uns, wie zerstörerisch Krieg sein kann.

 

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Das European Peace Projekt

 

Geht in die zweite Runde.

 

Am 3. Oktober um 17 Uhr ist es wieder soweit, ein Zeichen zu setzen. Mit einem neuen, zweiten Manifest, startet das European-Peace-Projekt eine Mobilisierung zu Frieden und Freiheit für Palästina.

 

 

Neues dazu immer hier auf  unserer Webseite

 

 

 

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Kundgebung 

23. Juni 2025

Marktplatz Groß-Gerau

Fotos: D.Treber, R.Hechler

 

Groß-Gerauer Appell

 

Stoppt das Töten in Gaza!

 

Wir können nicht länger schweigen.

 

Was am 7. Oktober 2023 geschah, war ein furchtbares Verbrechen. Der Terrorangriff der Hamas auf Israel war grausam, brutal und menschenverachtend. Hunderte unschuldige Menschen wurden ermordet, Familien zerstört, Kinder verschleppt. Wer so etwas tut, stellt sich gegen jedes menschliche Miteinander. Wir verurteilen diesen Angriff mit aller Schärfe.  

 

Das, was seitdem im Gazastreifen geschieht, ist ebenfalls ein Verbrechen. Und es geschieht Tag für Tag – mit Waffen, die auch aus Deutschland kommen. Hunderttausende Menschen in Gaza haben kein Zuhause mehr. Ganze Stadtviertel sind in Schutt und Asche gelegt. Krankenhäuser werden bombardiert. Kinder sterben unter Trümmern. Eltern tragen ihre toten Kinder durch die Straßen. Es fehlt an allem – Wasser, Strom, Essen, Hoffnung. Die meisten Opfer sind Zivilisten. Frauen, Männer, Alte, vor allem: Kinder. Wie viele tote Kinder brauchen wir noch, bis wir aufwachen?  

 

Wir sagen klar: Das hat nichts mehr mit Selbstverteidigung zu tun. Das ist eine Bestrafung eines ganzen Volkes – und das ist nicht hinnehmbar.

 

Deutschland hat eine besondere Beziehung zu Israel – aus guten Gründen.  Unsere Geschichte verpflichtet uns!  Unsere Geschichte verpflichtet uns auch, niemals wieder wegzusehen, wenn Unrecht geschieht. Auch dann nicht, wenn es von einem befreundeten Staat begangen wird.

 

Wer wirklich Freund ist, schweigt nicht, wenn dieser Freund sich verirrt. Wer wirklich an Israel glaubt, darf nicht zuschauen, wie es sich selbst und seine Werte zerstört. Es reicht nicht, Gräber zu zählen. Wir müssen dafür sorgen, dass keine neuen entstehen. Denn jedes tote Kind – egal ob israelisch oder palästinensisch – ist ein Kind zu viel.

 

Frieden beginnt mit einem Stopp der Gewalt.

Menschlichkeit beginnt mit einem Stopp des Wegsehens.

Gerechtigkeit beginnt mit einem Stopp der Waffen.

 

Wir appellieren an die Hamas: Stoppen Sie den Terror, lassen Sie die Geiseln frei und kapitulieren Sie bedingungslos, um das Leid der Zivilbevölkerung zu beenden. 

 

Wir appellieren an die israelische Regierung: Beenden Sie den Rachefeldzug und stoppen Sie die Angriffe auf zivile Ziele. 

 

Wir appellieren an die Bundesregierung: Stoppen Sie sofort alle Waffenlieferungen an Israel! Setzen Sie sich mit allem politischen Gewicht für einen Waffenstillstand ein! Erheben Sie Ihre Stimme – nicht irgendwann, sondern jetzt!  

 

Wir können nicht länger schweigen, sonst machen wir uns mitschuldig.

 

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European Peace Projekt

 

Am 9. Mai um 17 Uhr wird in vielen europäischen Städten ein Zeichen für die friedliche Zukunft Europas gesetzt. Mit einem Sprechakt im Rahmen eines Kunstprojektes: der Verlesung des Manifests »European Peace Projekt«. Organisiert von Einzelpersonen aus Wissenschaft, Kunst und Wirtschaft (keine Organisation oder NGO). Hinter dem Projekt stehen Menschen, die den redlichen Wunsch nach einem nachhaltigen Frieden, Völkerverständigung und Dialog haben. 

 

Die Antikriegsinitiative dokumentiert das Manifest: Bild anklicken. 

 

Am Freitag, 9. Mai, beteiligen sich der Rüsselsheimer Friedenstreff und Umgebung von 16 Uhr bis 18 Uhr auf dem Friedensplatz in Rüsselsheim am European Peace Projekt. Kommt vorbei!


1. Mai 2025

Kundgebung der DGB-Gruppe Mörfelden-Walldorf 

Fotos: D. Treber, R.Hechler


Ostermarsch 2025

Abschlusskundgebung Römerberg, Frankfurt am Main

Fotos: D. Treber, L. Körner, R.Hechler

Medienberichte zum Ostermarsch und Redebeiträge unter: 

Regionaler Ostermarsch 2025 Frankfurt am Main / Offenbach / Darmstadt



Anfragen über [email protected]


Keine neuen US-Mittelstreckenwaffen in Deutschland, Befehlskommando in Wiesbaden auflösen, Friedensgebot der hessischen Verfassung einhalten!

Fotos: D. Treber, H. Seydel, H.Fritz und FrieKoop. Weitere Fotos hier bei flickr.




Keine Grundgesetzänderung für Hochrüstung und Kriegstüchtigkeit!

Reden statt Rüsten!

 

Der Bundesausschuss des Friedensratschlags hat die nachfolgende Stellungnahme zu den geplanten „Sonder-Milliarden-Ausgaben“ der Bundesregierung veröffentlicht. 

 

Die Antikriegsinitiative Mörfelden-Walldorf unterstützt diesen Aufruf!

 

»Die CDU/CSU als vermutliche zukünftige Kanzlerpartei versucht noch vor der Installierung der neuen Regierung, zusammen mit der SPD und der noch regierenden GRÜNEN-Partei in einem unglaublichen Coup das Grundgesetz erneut zu ändern, um dieses Mal Hunderte Milliarden Euro Kredite für die militärische Hochrüstung zu bewilligen. Damit soll der Waffenexport in die Ukraine weiter angekurbelt und die Bundeswehr „kriegstüchtig“ gemacht werden.

 

Die Angst vor einem Angriff Russlands auf NATO-Gebiet dient als Begründung, wie schon bei der geplanten Stationierung der US-Mittelstreckenwaffen auf deutschem Boden. Beides wird uns verkauft als Abschreckung gegen Russland, das uns bedroht. Die Mittelstreckenwaffen sind aber keine Abschreckung, sondern Angriffswaffen.

Das Schüren von Angst gegen den östlichen Nachbarn war schon zweimal erfolgreich, um die Deutschen bereitwillig dazu zu bringen, einer immensen Aufrüstung zuzustimmen, die in Weltkriegen endete.

 

Eine Angst, die keine Grundlage hat, weil für einen solchen Angriff eine mindestens dreifache militärische Überlegenheit Russlands in den Hauptwaffensystemen seines Heeres und seiner Luftwaffe nötig wäre. Die Angst wäre nicht einmal dann gerechtfertigt, wenn die EU oder die europäischen NATO-Staaten auf sich allein gestellt blieben, denn sie verfügen schon heute auch ohne die USA über eine zwei- bis dreifache Überlegenheit.

 

Das martialische Aufrüstungsgebaren der deutschen Regierung und der EU-Kommission, die zusätzliche 800 Milliarden Euro Schulden für denselben Aufrüstungszweck locker machen will, befeuert die gegenseitige militärische Aufrüstung in Europa, steigert die Inflation, belastet zukünftige Generationen und versucht eine europäische Militärunion zu bilden, die als Globalplayer in einer multipolaren Welt Machtpolitik betreibt – und das unter deutscher Führung.«

 

Ein solcher nie dagewesener Aufrüstungswahn darf von der Friedensbewegung nicht unbeantwortet bleiben.


Banner-Aktion zur Bundestagswahl 2025

Fotos: R.Hechler

Am Freitag, 7. Februar 2025, haben wir ein Großtransparent bei unserem Friedensfreund Jossy in der Waldstraße anbringen dürfen. Dafür herzlichen Dank. Das Transparent soll bis zur Bundestagswahl hängen bleiben. Aus vorbeifahrenden Autos wurde gegrüßt. Passanten klatschten. Ein Radfahrer, der zu Beginn an uns vorbeifuhr, rief: „Tolle Aktion“. Das finden wir auch. (Fotos: R. Hechler)

 

Unsere Erklärung

Das Ende des Zweiten Weltkriegs und die Befreiung Europas und der Welt vom Faschismus jähren sich in diesem Jahr zum 80. Mal. 

 

Von einer Entspannungspolitik sind wir jedoch weit entfernt. Wir erleben eine Politik der Aufrüstung, der Eskalation. Eine Welt, die immer stärker aus den Fugen gerät. 

 

Die großen Demonstrationen in diesen Wochen gegen die wachsende Gefahr des Faschismus in Deutschland sind wichtig, doch wir vermissen viele der Demonstranten, wenn es um den Protest gegen die Aufrüstung in unserem Land geht. 

 

In unserer unmittelbaren Nähe sollen im kommenden Jahr US-Mittelstreckenraketen stationiert werden. Die Steuerung ist am Militärstandort Wiesbaden und über eine Kommandozentrale im Stadtteil Mainz-Kastel geplant. Diese Waffen sind Erstschlagwaffen. Sie bringen den Krieg näher.

 

 Gegen Faschismus aufzustehen, heißt für die Antikriegsinitiative, sich auch gegen einen drohenden Krieg zu wenden. Denn wir wollen nicht, dass morgen Zehntausende junge Menschen in den Krieg ziehen. In einer militarisierten und hochgerüsteten Gesellschaft schwindet die Demokratie und nährt den Boden für den Faschismus. Und dieser bedeutet immer Krieg. 


Aktionstag im Dezember

Am Samstag, 7. Dezember 2024 fand der erste dezentrale Aktionstag für den Berliner Appell statt. Die Antikriegsinitiative Mörfelden-Walldorf  beteiligte sich. 

Am Aktionsstand in der Langgasse gab es Informationen über die Friedensarbeit vor Ort und zu Aktivitäten der Friedensbewegung. 


Impressionen von der Friedensdemonstration am 3. Oktober 2024 in Berlin

Viele Fotos und Videos (auch von den gehaltenen Reden) unter:

https://nie-wieder-krieg.org/videos-bilder-reden/


Zeitenwende und Kriegstüchtigkeit

Vortrag und Diskussion mit Christoph Marischka

von der Informationsstelle Militarisierung in Tübingen


 

Zum Antikriegstag 2024

Das Lied vom Frieden

Hanns Eisler

Ernst Fischer / Hanns Eisler (1949)

 

Der Blitz schlägt ein, und der Regen fällt, 
und der Wind hat die Wolke gebracht. 
Doch den Krieg trägt nicht der Wind in die Welt, 
den Krieg haben Menschen gemacht. 
Es dampft die Erde im Frühlingsrausch, 
und der Himmel wird hoch und still; 
doch der Friede grünt nicht 
wie das Gras und der Strauch, 
er blüht, wenn der Mensch es will.

Völker, ihr selbst seid das Schicksal der Welt,
eurer Kraft werdet eingedenk!
Der Krieg ist kein Gesetz der Natur,
und der Friede ist kein Geschenk.
Es gilt, den Krieg zu schlagen,
den Frieden gilt es zu wagen,
den Mördern gilt es jetzt zu sagen:
Nein, nein, nein!

Mutter, es geht um dein eig’nes Kind,
wehr dich und laß es nicht zu,
und ob wir Millionen mächtiger sind
als der Krieg, das entscheidest du.
Und das ist jedermanns großer Entscheid,
und sagen wir alle: Nein!
Dann wird der Krieg die Vergangenheit
und der Friede die Zukunft sein.

Die Antikriegsinitiative Mörfelden-Walldorf beteiligte sich an der Kundgebung und Demonstration am 

31. August 2024 in Mainz Kastel.

 

Unsere Forderungen:

  • Schließung und keinen weiteren Ausbau der Kriegsführungszentrale in Wiesbaden-Erbenheim und Mainz-Kastel
  • Keine neuen nuklearfähigen Raketensysteme auf deutschen Boden
  • Abrüstung statt Aufrüstung in Europa
  • Zeit und Mut für Diplomatie.

Hiroshima und Nagasaki mahnen

Unsere Bilder: Die Antikriegsinitiative Mörfelden-Walldorf gedachte der Opfer von Hiroshima und Nagasaki und warnte vor einer Eskalation der neuen Kriege.


Vor der Europawahl eine Aktion der Antikriegsinitiative



Ostermarsch 2024

Abschlusskundgebung Römerberg, Frankfurt am Main

 


Die erste Veranstaltung der Antikriegsinitiative am 1. März 2024

Zu Gast im Bürgerhaus Mörfelden war Uwe Hiksch, Mitglied im Bundesvorstand der Naturfreunde.


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